PostHeaderIcon Freiwillige Feuerwehr Beilrode

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Brand der Ziegelei in Beilrode im Jahre 1958

Die Geschichte der Feuerwehr in Beilrode

Vorwort

Beilrode war nicht immer Beilrode. Bis 1938 setzte sich die Ortschaft aus den Dörfern Zeckritz und Zschackau zusammen.  Diese Erwähnung ist wichtig für das Verständnis unserer Ortsgeschichte.

Die Notwendigkeit

Der Kampf gegen Feuersbrünste ist schon so alt, wie der Beginn der  Organisation des gesellschaftlichen Lebens nach gewissen Regeln.  Zu den ältesten gesetzlichen Regelungen zählten die Feuerordnungen. Sie sollten helfen, den Ausbruch und die Ausweitung einer Feuersbrunst zu verhindern. Auch Zeckritz und Zschackau wurden mehrmals durch große Brände zerstört. Wen wundert es da, wenn Brandschutzsünder oder Brandstifter drakonisch,  gar mit dem Tode bestraft wurden. Auch in Zeckritz und Zschackau mahnte jede Nacht, noch bis ins 20. Jahrhundert hinein, der Nachtwächter die Einwohner mit den Worten: „Verwahrt das Feuer und das Licht, damit im Dorf kein Brand ausbricht!“

Erste Ansätze

Seit mehr als 200 Jahren verfügen die beiden Dörfer über eine Gemeinde-Feuerspritze, sowie über Rettungsgeräte wie Leitern und Feuerhaken, ebenso wie Löscheimer. Anfangs bildeten beide Gemeinden einen Spritzenverband mit gemeinsamem Spritzenschuppen an der Kirchmauer. Dazu kam in jedem Ortsteil ein Leiterschuppen. Zum Löschen und Helfen war ein JEDER verpflichtet. Die Alarmierung erfolgte mittels Sturm-Läuten der Kirchenglocken.

Ab 1815 hatte jeder Ortsteil sein eigenes Spritzenhaus, was auch bis zur Vereinigung der beiden freiwilligen Feuerwehren so blieb.

Vor der Bildung der Freiwilligen Feuerwehr Zeckritz war der Kreis Torgau in 19 Feuer-Polizei-Bezirke eingeteilt. Jedem stand ein Feuer-Polizei-Commissar vor. Für Zeckritz und Umgebung war dies der Gutsinspektor von Zwethau, im Jahre 1854 hieß er Gottschalk. Er wurde vertreten durch Krippmeister Jähnigen aus Zschackau. Die Dorffeuerordnung vom 18.02.1775 gab Ihnen weitreichende Befugnisse.

 

 
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